Wege zur Ur-Natur in dir

Es gibt eine Sprache die ist älter und tiefer als Worte. Es ist die Sprache der Körper, von Körper an Körper, Wind an Schnee, Regen an Bäume, Wellen an Stein. Es ist die Sprache der Träume, Gesten, Symbole, Erinnerungen. Wir haben diese Sprache vergessen, wir erinnern uns nicht einmal daran, dass es sie gibt.  ~ Derrick Jensen 

Teil der Natur zu sein war für viele Jahrtausende der Normalzustand für uns Menschen. Wir waren mit der Erde verbunden und dementsprechend respektierten wir die Gesetze der Natur und des Kosmos. Von der Kommunikation mit Pflanzen und Tieren hing das Überleben der Jäger und Sammler ab und kein Tier wurde geschlachtet ohne es mit einem Ritual oder Gebet zu ehren. Die Wildnis war unser zu Hause und die eigene Wildheit war ein wichtiger Teil in uns, der gelebt wurde. Durch unsere, über die Jahrhunderte veränderte, Lebensweise haben wir nicht nur einen großen Teil der äußeren Wildnis  zerstört, sondern uns auch von unseren eigenen, tiefen Wurzeln der Wildheit abgeschnitten. Wir haben vergessen wie Erde riecht und wie es sich anfühlt einmal so richtig nass zu werden. Um uns an all das zu erinnern, was uns lebendig macht,  wollen wir draußen sein – also drinnen in der Natur – und  Seelenwerkzeuge und ‑methoden erforschen und entwickeln, altes und neues Kräuterwissen praktisch umsetzen, Naturverbundenheit durch Pflanzenkommunikation und traditionelle, sowie selbst gestaltete, Zeremonien erfahren.

Wir wollen  alte, lebensfeindliche Gewohnheiten loslassen und in der Gruppe eine neue, sinnvolle Lebensweise in Verbindung mit uns selbst, zur Gemeinschaft und zur Erde kultivieren.

Wir wollen das eigene Potential erkennen und dieses Geschenk dem großen Ganzen widmen.

Wir möchten gemeinsam in und mit der Natur sein, Naturerlebnis erfahren, einen tiefen Zugang zur Natur entwickeln und unsere eigene Wildheit wiederfinden.

„Be yourself; everyone is already taken.“ Oscar Wilde